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Standort – und Raumkonzept Sekundarstufe II

Leserbrief von glp Grossrätin Renata Siegrist

Am 30. August entscheidet der Grosse Rat über die Reorganisation der Standorte der Mittelschulen und Berufsfachschulen. Seit der Anhörung zum neuen Standortkonzept mit den drei prioritären Zielsetzungen, der Bildung von Kompetenzzentren, der höheren Auslastung des Schulraums und der angemessenen Berücksichtigung der Regionen, ist ein eigentlicher Basar der Regionen entstanden. Mit Ernüchterung kann zur Kenntnis genommen werden, dass nicht die pädagogische Qualität durch Bildung von Kompetenzzentren im Vordergrund stand, sondern die Regionalität. Die Solidarität und Kompromissbereitschaft unter den Bildungsstandorten lässt zu wünschen übrig. Der grösste Verlierer in diesem Jekami ist der Standort Zofingen. Dass sich zudem der Regierungsrat diesem Diktat der Regionalität unterworfen hat und in seiner Botschaft bereit ist sowohl Qualität wie auch den angestrebten Spareffekt zu opfern, ist enttäuschend. Hinzu kommen nun noch abweichende Anträge der vorberatenden Kommission BKS, die ihrerseits entgegen dem Vorschlag Regierungsrat wiederum die Wirtschaftsmittelschule nach Aarau verschieben möchte. Damit wäre neben dem Verlust des KV auch noch die WMS für Zofingen verloren. Aus regionalpolitischer Sicht, dem marginalen Sparpotential, der mangelnden Solidarität und dem fehlenden pädagogischen Mehrwert sollte meines Erachtens auf das Geschäft gar nicht eingetreten werden.
  
Renata Siegrist-Bachmann
Grossrätin Zofingen